Ich bin eine Kombination. Künstlerin, Mutter, Kunstpädagogin, Kreativpädagogin, Glaserin und wer weiß was noch. Manchmal ist es für mich bereits "eine Kunst" das alles oder zumindest so viel wie möglich davon unter einen Hut zu bringen. So lange ich denken kann wollte ich etwas Kreatives tun, mit Farben, Materialien, künstlerischen Ideen und mehr in Kontakt kommen - als Künstlerin arbeiten, den Dingen auf den Grund gehen, ausprobieren. Etwas auf den Kopf stellen, herausstellen, deutlich machen und verbinden. Interessant und inspirierend sind für mich gerade die Kleinigkeiten, Dinge die nicht gleich ins Auge fallen oder im Mittelpunkt stehen. Denn ich denke das, worauf es ankommt oder das, was dahinter steht, ist nicht immer gleich erkennbar. Oft bin ich auf der Suche nach ungewöhnlichen Ideen, fantasievollen Vorstellungen, Zufälligkeiten oder besonderen Fundstücken. Dabei lege ich insbesondere in der Zusammenarbeit mit Kindern, großen Wert, auf einen spielerischen Umgang mit Materialien, Techniken, Farben etc. 

 



» Vergessen Sie nicht, dass die Kunst nur ein Weg ist, nicht das Ziel.  «

Rainer Maria Rilke

Die dreijährige Ausbildung zur Kunstglaserin habe ich im Jahr 2000 erfolgreich abgeschlossen und konnte 2001 mit dem Studium zur Kunstpädagogik (1. Nebenfach Psychologie, 2. Nebenfach Kunstgeschichte) an der Justus-Liebig-Universität in Gießen beginnen. Während meiner Studienzeit, arbeitete ich mitunter im Malersaal des Stadttheaters in Gießen und war als Glaskünstlerin tätig. In unterschiedlichen Projekten konnte ich Erfahrungen bei der Arbeit mit Kindern und Kunst sammeln und im Rahmen verschiedener Ausstellungen auch eigene künstlerische Arbeiten ausstellen. 2007 schloss ich mein Studium erfolgreich mit Magister Artium ab. Eine Punktlandung, denn Mitte 2007 kamen meine wunderbaren Töchter auf die Welt, um die sich von da ab erst einmal alles drehte. 

2011 gründete ich eine Kreativitätsförderung für Kinder, die ich bis heute in Zusammenarbeit mit anderen kreativen Köpfen leite. Unter dem Namen kukonti (eine Abkürzung aus: Kunst, Konzepte und Kreativität) entwickle ich Kurse, Projekte und Events für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Von 2013 bis 2017 war ich an einer Fachschule für Sozialpädagogik als Dozentin tätig. Desweiteren gebe ich Fort- und Weiterbildungen rund um das Thema Kunst, Kreativität, Pädagogik und Ästhetik bei Bildungspartnern wie der AWO. 2015 habe ich über ein Jahr bei Marielle Seitz am Institut für Kreativität und Pädagogik in München Wochenendkurse besucht und die Weiterbildung zur Kreativpädagogin erfolgreich im Sommer 2016 abgeschlossen. Als freiberufliche Honorardozentin habe ich für das Sommersemester 2018 einen Lehrauftrag angenommen am Institut für Schulpädagogik, Elementarbildung und Didaktik der Sozialwissenschaften im Bereich Bildungsprozesse im Vor- und Grundschulalter (Justus-Liebig-Universität, Gießen). Seit Mai 2019 Teilnahme an der Qualifizierung zur Multiplikatorin für den Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP). 

Die Pädagogik kam mit und durch meine eigenen Kinder mehr und mehr "ins Spiel". Mittlerweile ist es eine gute Kombination aus Kreativität, Kunst & Pädagogik. Das macht mich und das was ich tue aus. Der stetige Austausch mit Kindern, ihren Ideen, Vorstellungen, Fantasien und Wünschen inspiriert mein eigenes, künstlerisches Schaffen. Ich finde es wunderbar, dass für Kinder das Erlebnis und die persönliche Erfahrung im Mittelpunkt stehen. Besonders fasziniert bin ich immer wieder davon, wie sehr das Gestalten der Kinder - in jeglicher "Art" - durch Imagination und Vorstellungskraft bestimmt wird. 

kukonti wie oben bereits beschrieben, bietet viele Möglichkeiten, Kinder kreativ und individuell in ihrer künstlerischer Arbeit zu unterstützen und zu begleiten. Klar, dass die Pädagogik da im Vordergrund steht. Für mich war gerade das der Grund, etwas "Neues" zu schaffen. Den Kunstspielraum - der die Kunst in den Vordergrund stellt, um Kunst (m)einen Spielraum zu geben. Warum also nicht einige meiner künstlerischen Projekte und Ideen gemeinsam mit Kindern gestalten? Gerne möchte ich Kindern - auch - auf diese "Art" die Möglichkeit geben, zu Wort zu kommen. Kunst & Kinder. Für mich passt das wunderbar zusammen. Beide transportieren so einiges an die Oberfläche - scheinbar "offensichtlich". Mich aber interessiert vor allem das, was dahinter steht, was sich nicht  gleich auf den ersten Blick erkennen lässt.


"Kunst wird erst dann interessant, wenn wir vor irgend etwas stehen, das wir nicht gleich restlos erklären können."

Christoph Schlingensief

Henrike Engelhardt M.A.

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